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Boßeljahr 2015

Wettkampf

Ergebnis

Niederlage mit 2 Schott 29m

Weiten- und Punktepokal für Thies


Löwenpokal an Tim Kirstein

Landespokal

Henning neuer Landesmeister Straße

UV-Straße

Dennis neuer UV-Meister, Henning 4.


Mannschaft 2.

Dennis Vereinsmeister


Süderhastedt Mannschaftssieger

Norman Krauel mit 216,5m Vereinsmeister


A+B-Pokal an Süderhastedt

Unterverbandsfest

3. Platz A-Mannschaft, B1 2.Thies Groth 4. + Altersgruppensieger

Goldene Boßel

2. Platz: 1057m, 1 Fehlwurf

Feldpokalturnier

7. Platz

Hauptverbandsfest

Stand:


A- Mannschaft 2. Platz 982,5m 2FW


B1 4. Platz 801,5m 4FW


Feld:


St. Peter: Sieg mit 1 Schott 44m, Gold


K-Bund: Sieg mit 27m, Gold

Frestedt gegen Windbergen

Frestedt siegt mit 1 Schott 28m

Sieg mit 5 Schott 67m

Sieg mit 4 Schott 8m

Hastedt siegt mit 1 Schott 8m, Gold


Niederlage mit 1 Schott 59m

Frestedt siegt mit 2 Schott 30m

Sieg mit 5 Schott 10m

Jürgen Schwieger mit 58,5 Pkt. Sieger

Amtskampf (36 Mann)

Amt Süderhastedt gewinnt mit 5 Schott 31m








Jugendfeldkampf am 05.12.2105

gegen Mielebund


Der erste Feldkampf in diesem Jahr war wie immer der Jungenfeldkampf gegen die Jungs vom Mielebund. Am Samstag dem 05.12.2015 trafen wir uns am alten Feldkampfgelände hinter der Mühle in Süderhastedt. Bei beständig bedecktem, aber trockenen Wetterbedingungen starteten wir mit 15 Jungs auf jeder Seite, wobei wir 17 Jungs gestellt haben und bei dem Mielebundern 2-mal doppelt geworfen musste. Wir starteten mit einer rekordverdächtig Jungen Mannschaft auf unserer Seite und lagen gleich schon nach dem Anwurf ca. 10 Meter zurück. Im ersten Durchgang hielten unsere Jungwölfe mit wirklich super Würfen gegen die teils 5 Jahre älteren Milebundkälber.Besonders hervorheben sollte man die Würfe unserer Jüngsten, wie Malte und Lasse Schmidt, Jorge Möller, Leon Riecken, Mattes Köhler und Patrick Groth, die sich so langsam für die Nachfolge der älteren im Erwachsenenbereich qualifizieren. Zum Ende des ersten Durchganges wurden die Würfe der letzten Werfer zu stark um gegenhalten zu können und die Mielebunder erziehlten das erste Schott (Kai Funk).Zu Beginn des 2 Durchganges zogen wir wieder gut mit und konnten bis zum vorletzen Werfer das Schott abwehren. Jedoch waren die Würfe der gut aufgestellten Mielebunder nicht zu überbieten und so kam es zum 2. Schott für die Gäste. Kai Funk als letzter Werfer überbot dann noch den leicht verzogenen Wurf von Norman mit 29 Meter kieck ut. Der Jungendfeldkampf ging also am Ende mit 2 Schott und 29 Meter kieck ut verloren. Im Großen und Ganzen waren die Mielebunder Jungs an diesem Tag nicht zu schlagen, denn deren Jungs waren etwas erfahrener und zogen besser über das Feldkampfgelände. Am Ende sprachen sich Tewes und Jan für ein Fortbestehen dieses Jungendfeldkampfes aus und appellierten für eine weiterhin gute Jugendarbeit in den Vereinen.






Feldmeisterschaft







Vereinsmeisterschaft Straßenboßeln


Das Wetter bei der diesjährigen Straßenboßelmeisterschaft spielte mal wieder mit. Nachdem es morgens noch Gewittert hatte, hatten wir beim Werfen bestes Wetter. Leider waren wir nur 11 Teilnehmer. In zwei Gruppen zogen wir dann über die Straße von Großenrade nach Hochdonn ( Start bei 200m ). In der ersten Gruppe dominierte Norman die Gruppe und legte mit 1018m schon mal eine gute Leistung an den Tag. In der zweiten Gruppe gingen dann die Favorierten Tewes, Dennis und dem bis dahin amtierenden Vereinsmeister Jörg mit an den Start. Nach guten Würfen holte sich Dennis dann mit 1340m zum zweiten mal den Vereinstitel. Die Mannschaftswertung ging an Süderhastedt mit 3556m vor Kuden1 mit 2352m und Kuden2 mit 1859m. Frestedt konnte dieses Jahr leider keine Mannschaft stellen. Positiv zu erwähnen ist aber das Kuden zwei Teams stellen konnte. Vor Ort überreichte dann unser zweiter Vorsitzende die Siegesschilder und mit einem dreifachen Lüch op wurde die Veranstaltung beendet.








Gruppenboßeln








Tolle Stimmung bei hohem Sieg


Mit 40 Mann im Bus ging es zu unseren Freunden nach Friedrichskoog zum Auswärtskampf an den Friedrichskooger Hafen. Bei stürmischem und regnerischem Wetter trafen wir auf 23 motivierte Köger Löwen, die in diesem Winter noch unbesiegt waren. Da bei uns fast alle Mann an Bord waren, warfen wir mit 9(!) Mann auf einer Nummer, um allem mitgereisten Boßlern einen Einsatz zu ermöglichen.Nach den Anwürfen von Tim Höfs und unserem Tewes lagen beide gleichauf, doch schon Ralf sollte uns mit einem Riesenwurf in Führung bringen, die wir dann auch nicht mehr abgeben sollten. Eine Woche zuvor befand sich das Gelände nach Auskunft noch in einem Topzustand, allerdings hatte der nächtliche Regen dem Gelände jetzt doch einige schwierige nasse Stände beschert, allerdings meisterten wir dieses deutlich besser als unser Gastgeber.Am heutigen Tag einen Boßler besonders herauszuheben wäre unfair, denn alle erreichten fast ihre Höchstleistung, bei doch widrigen Bedingungen. Man konnte merken, dass wir jetzt richtig in „Schuss“ sind. So gab es bei Nummer 10 und 19 zwei Schott im ersten Durchgang für uns. Zum Ende des Durchganges hielten die Löwen dann sehr gut mit, das änderte sich im zweiten Durchgang allerdings drastisch. Sie fingen an das Gelände in seiner Breite zu vermessen und das dann auch noch mit kleinen Würfen.Das darf man gegen uns natürlich nicht machen, Schott‘ bei Nummer 9, 13 und 17 waren die Folge der schwachen Phase der Köger Löwen. Mit viel Glück und dann doch noch einigermaßen guten Würfen verhinderten sie das sechste Schott und wir feierten mit 5 Schott und 67m Kiek ut einen deutlichen Auswärtssieg.Auf dem Feld gratuliert uns Björn dann auch zum verdienten Sieg und wir beendeten den Feldkampf mit einem dreifachen Lüch op. Jetzt fuhr uns der Bus zurück in das Vereinslokal der Löwen, wo wir zusammen mit unseren „Vereinigten“ Freunden einen kleinen Imbiss einnahmen und dann zu unserer Überraschung noch mit einem Musiker überrascht wurden.Henning Gußmann aus Westerbüttel brachte mit seiner Gitarre und tollen Liedern den Saal zum Kochen und so feierten wir unsere tolle Gemeinschaft noch ein paar Stunden zusammen, bis uns der Bus dann zur späten Abendstunde wieder ins Geestland bracht.Vielen Dank an die Köger Löwen für die tolle Gastfreundschaft, wir kommen gerne wieder!


Mannschaft:


  1. Tewes Wischmann

  2. Ralf Adler

  3. Stefan Boe

  4. Finn Wiese

  5. Thilo Kewitsch / Michel Haje

  6. Norman Krauel

  7. Heiko Gehrts / Tim Kirstein

  8. Sven-Martin Dittmann

  9. Thomas Hahn / Jan Sellenthin

  10. Nils Rohde

  11. Tjark Thedens / Patrik Meyer

  12. Torben Staack / Pascal Rohde

  13. Thomas Kühl / Florian Kewitsch

  14. Jan Sachau / Marvin Neumann

  15. Tim Hinz

  16. Oliver Glindmeyer

  17. Dennis Krauel / Christopher Schuldt

  18. Julius Voß / Michel Wiese

  19. Claudius Vollstedt / Jörn Rudolph

  20. Kai Möller

  21. Henning Beeck

  22. Michael Knorr

  23. Thies Groth







Dreifacher Jubel gegen Eddelak


Gleich dreimal hatten wir Grund zum Jubeln nach dem Feldkampf gegen Eddelak: Klarer Sieg mit 4 Schott und 8m Kiek ut, der 200.Feldkampf der Vereinigten Geestdörfer und der 100.Feldkampf, und damit die Jubelkugel, für Jörg Krauel - rundum ein gelungener Tag!Zum Feldkampf:Stark ersatzgeschwächt traten die Eddelaker Boßler mit 19 Mann gegen uns auf ihrem heimischen Heidonn an. Wir dagegen hatten, trotz einiger Absagen, ein Topteam zur Stelle und warfen trotz dessen mit 4 Mann auf einer Nummer. Michael Knorr, als Abwerfer, brachte uns mit gut 7m in Front, wovon Tewes nach dem Anwurf gegen Mirco Helliesen nur 3m einbüßte. Nun begann der Geestexpress zu rollen. Michel Wiese mit zwei starken Würfen brachte uns weit in Front, Ralf solide, Stefan Boe dann mal wieder Bombe. Eddelak hielt mit guten Würfen dagegen, konnte aber gegen unsere Wurfgewalt am heutigen Tag nichts ausrichten. Thomas Gäthje und Christopher Schuldt sollten mit ebenfalls guten Würfen unser erstes Schott holen, es traf Heiko Gehrts. Durch Norman‘s etwas zu steilen Wurf vor einer Baumreihe büßten wir unseren Vorsprung im Mittelfeld zwar wieder ein, aber gleich danach zogen wir wieder mit guten Würfen von Julius, Thommy und Dennis beruhigend in Front. Jetzt brandete kurzfristig Jubel auf, Jörg Krauel warf seinen 100. Feldkampfeinsatz!Solide Würfe auch von unserem Schlussquartett Kai, Henning, Nils und Thies und wir lagen bei der Wende mit 1 Schott und 35m in Front. Der erste Durchgang war schon gut, doch der zweite Durchgang war Extraklasse! Die Eddelaker warfen lange nicht schlecht, warfen gerade, keinen Bleier und doch sollten wir drei Schott holen. Wir zogen nun an der Schnur gezogen über den Heidonn, jeder Boßler von uns packte seinen Höchstwurf in diesem Winter aus, vielleicht lag es auch an dem wirklich traumhaften, sonnigen Wintertag.Schott’s fielen bei Nummer 7, 12 und 15 und trafen damit Mike Claußen, Julius Voß und Jubilar Jörg Krauel. Im Schlußquartett überzeugten dann vor allem Kai und Henning mit sehr guten Würfen und gaben Nils und Thies genug Vorsprung mit, um die 4 Schott auch zu behalten. Damit behält unsere Serie gegen Eddelak Bestand: 14 Siege in Folge und noch keine Niederlage in diesem Jahrtausend!Mirco Helliesen beglückwünschte uns dann auch zum verdienten Sieg und stellte fest, dass man mit einer solchen ersatzgeschwächten Mannschaft, trotz guter Leistung, nie eine Chance auf den Sieg gehabt hätte.Nils bedankte sich bei den Eddelakern dann auch nochmal dafür, dass diese wirklich „Mann und Maus“ mitgenommen hätten, um hier wenigstens 19 Boßer zu stellen.Nach einem kurzen Umtrunk in der Fliegerklause in Hopen, ging es für uns dann weiter nach Süderhastedt, wo Jörg dann von Nils, in unserer guten Stube bei Uwe, unter dem Beifall und Jubel der Geestdörfer, die Jubelkugel überreicht bekam. Jörg bedankte sich mit einer schönen Rede für die Ehrung und ließ es sich dann nicht nehmen, die anwesenden Boßler zu einem Imbiss und einigen Runden Hastedter Diesel einzuladen. In sehr ausgelassener Stimmung ging der Abend dann zu später Stunde zu Ende.


Aufstellung:


1.Michael Knorr

2.Tewes Wischmann

3.Michel Wiese

4.Ralf Adler

5.Stefan Boe

6.Thomas Gäthje

7.Christopher Schuldt/Mike Claussen

8.Heiko Gehrts/Florian Kewitsch

9.Thilo Kewitsch

10.Norman Krauel

11.Kai Lappins/Marvin Neumann

12.Julius Voß

13.Thomas Kühl/Jörn Rudolph

14.Dennis Krauel

15.Jörg Krauel

16.Kai Möller

17.Henning Beeck

18.Nils Rohde

19.Thies Groth








Urkampf 2015:


Urkampf 2015: Gold für Süderhastedt Auch im neunten Jahr in Folge gelingt Frestedt nicht, der so sehr ersehnte Befreiungsschlag. Bei herrlichsten Wetterbedingungen und glasklarer Luft kam es am Sonntag, den 8.Februar 2015 wieder zum alljährlichen Show-Down der beiden wurfstärksten Boßelgemeinden im „Geestreich“. Der sogenannte „Urkampf“ hatte auch in diesem Jahr wieder alle Facetten, mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten zu bieten, die den Boßelsport bei uns auf der Geest so beliebt macht. Dabei ging es insbesondere für die Frestedter um viel; hatten sie doch nach den Niederlagen 2013 und 2014 in diesem Jahr eine „goldene Boßel“ abzuwehren. Aber um genau zu sein, ging es darum, die 9. Niederlage in Folge zu verhindern; datiert doch der letzte Sieg der Frestedter aus dem Jahre 2006. Dem entsprechend hochmotiviert stellte der Frestedter Obmann Thies Groth seine 21 Mannen ein und auf. Heute sollte der Sieg gelingen; man merkte: Die Frestedter waren heiß! Bevor es pünktlich um 9:00Uhr mit den Anwürfen von Stefan Boe ( F ) und Thilo Kewitsch ( S ) losging, hatte man sich aus terminlichen Gründen auf jeder Seite bereits um 8:00Uhr mit je 3 Würfen abgeworfen. Hierbei konnte Kai Möller ( S ) seinem sehr stark werfenden Kontrahenten Pierre Staack ( F ) lediglich 15Meter kiek ut abringen, was bemerkenswert war. Somit hatte Stefan als „Achtermann“ die Ehre den eigentlichen Feldkampf zu eröffnen, was ihm auch sehr gut gelang. Thilo hielt hier sehr gut dagegen, so dass Süderhastedt nach in Anwürfen mit ca. 12m in Front lag. Auf der Werfer-Nr.3 folgte auf jeder Seite dann ein Abwerfer. Tragischerweise nahm bereits hier, in dieser früher Phase, der Feldkampf für Frestedt einen negativen Verlauf. Während auf Hastedter Seite der routinierte Hinni Kröger seine 3 Würfe gerade und weit setzen konnte , gelang dies seinem Gegenüber Stefan Kaule, nur sehr bedingt. Von seinen 3 Würfen gelang ihm bedauerlicherweise nur ein Normalwurf. Ein weiterer Kapitalbleier und zudem noch ein zu kurz geratener Baumtreffer bescherte den Frestedtern zu diesem Zeitpunkt einen Rückstand von etwa 85 Metern kiek ut ! Eine unüberwindbare Weite für den folgenden Frestedter Ralf Adler, so dass folgerichtig hier bereits das erste Schott für Süderhastedt fiel. Sönke Hahn wurde dabei ausgeschottet. Alles in allem bis dahin ein megaschlechter Auftakt für die Frestedter. Nachfolgend gelang es den Mannen um Thies Groth sich zu berappeln und sich erheblich zu steigern. Durch ein sehr gut aufgestelltes Mittelfeld und starke Werfer am Ende des ersten Durchganges erzwangen die Frestedter für sich sogar einen Vorsprung von 2Metern kiek ut. Nicht erst ab diesem Zeitpunkt war allen Aktiven und Schlachtenbummlern klar: Ein Urkampf auf Augenhöhe auf einem sehr hohen Niveau. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend vom Gegner absetzen. Erst in Verlaufe zur Mitte des 3. Durchganges kam noch einmal richtig Spannung in das Geschehen. Durch eine etwas besser gewählte Bahn und einen Gewaltwurf von Nils Rohde über zwei Baumreihen hinweg, gelang es den Frestedt die Süderhastedter unter Druck zu setzen. Hastedt haderte derweilen ein wenig mit der Richtung und konnte die Doppelbaumreihe nur mit Mühe meistern. In Folge dessen kam dazu, dass Süderhastedt ( 50 Meter zurückliegend ) bei der Nr12. im 3. Durchgang, das so früh gewonnene und lange verteidigte Schott wieder einsetzen mussten. Sönke Hahn ließ sich nicht lange bitten und schleuderte die Kugel in altbewährten Manier gerade und weit, so dass noch ein kiek ut von 15Metern für die Hastedter verblieben. Hier schien der Urkampf 2015 in seine entscheidene Phase eingetreten zu sein. Die Spannung auf des Messers Schneide. Die aufkommende Hoffnung der Frestedter, dass sich der Verlauf ab jetzt zu ihren Gunsten wenden könnte, wurde allerdings bereits bei ihrer Nr. 14 wieder deutlich zu Nichte gemacht. Marcus Timmermann verzog seinen Wurf leider total und ermöglichte somit den Süderhastedtern mit den nächsten Würfen wieder einen sehr deutlichen Vorsprung von ungefähr 40 Metern kiek ut. Die Moral der Frestedter zu diesem Zeitpunkt am Boden zerstört. Süderhastedt dagegen von da an wieder mit geraden und weiten Würfen in der Spur. Die Frestedter Tragödie fand seinen Höhepunkt kurze Zeit später, als sich Marc Teut an Nr. 18 beim Anlauf so schwer verletze, dass Volker Boe als Reservewerfer eingesetzt werden musste. Volker machte seine Sache zwar sehr gut; der Vorzug der Hastedter wuchs aber in diesem Moment auf ca. 55 Meter kiek ut an. Nach zwischenzeitlich weiteren weiten Süderhastedter Würfen von Jörg Krauel und Tim Hinz konnte Tommi Kühl ( F ) die vorgelegte Weite nicht erreichen und folgerichtig fiel so kurz vor Schluß doch noch ein Schott für Süderhastedt und zusätzlich ein kiek ut von 12Metern. Hier wurde Julius auf Hastedter Seite mit der Nr. 20 ausgeschottet. Großer Boßelsport wurden dann noch einmal bei den Schlusswürfen von Thies Groth ( F ) und Tewes Wischmann ( S ) gezeigt. Unisono zwei gerade und weite Würfe um die 70 Meter bescherte am Ende den Süderhastedtern einen Sieg mit 1 Schott und 8 Metern kiek ut. Nach dem Feldkampf traf man sich, wie gewohnt in gemütlicher Runde bei leckerem Essen und kalten Getränken im Sportlerheim in Frestedt. Der allgemeine Dank galt wieder einmal der wunderbaren Bewirtung durch Susanne Knaack und Angela Klasen. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankschön dafür! Fehlen durften natürlich auch in diesem Jahr die offiziellen Ansprachen nicht. Zünftige und treffliche Reden wurden gehalten. So sprachen sich Volker Boe ( F ) und Thies Kühl ( S ) als Vertreter ihrer Gemeinden bei der Pokalübergabe einvernehmlich dafür aus, einen harmonischen und sehr spannenden Wettkampf gesehen zu haben. Die beiden Boßel-Obmänner ihrer Gemeinden Thies Groth ( F ) und Thomas Hahn ( S ) zollten sich gegenseitigen Respekt, dass man es doch gemeinsam geschafft hatte, einen Urkampf 2015 mit 21 Mann auf jeder Seite auf die Beine zu stellen. Abschließend überreichte Thies an Thomas als Siegerlohn eine Boßelkugel, die er aber umgehend wieder zurück erhielt, da die Farbe noch umzugestalten ist. Ist doch nach drei verlorenen Urkämpfen in Serie eine goldene Kugel fällig. Ein entsprechende Übergabeort und ein entsprechender Termin dafür wird noch definiert. Abschließend beendet wurde der offizielle Teil mit einem dreifachen „Lüch Op“ von beiden Seiten mit den besten Genesungswünschen an Mark Teut.



Aufstellung Hastedt

Aufstellung Frestedt

1

Kai Möller

Pierre Staack

2

Tilo Kewitsch

Stefan Boe

3

Hinni Kröger

Stefan Kaule

4

Sönke Hahn

Ralf Adler

5

Dennis Krauel

Sören lenz

6

Thorsten Hahn

Patrik Soltau

7

Normal Krauel

Anthony Winter

8

Leon Riecken/Mathes Köhler

Torben Staack

9

Thomas Hahn

Patrick Groth

10

Jan Sellentin

Nils Rohde

11

Marc Dethlefs

Sönke Karstens

12

Luca Hahn / Sönke Köhler

Marvin Neumann

13

Kai Dethlefs

Reimer Groth

14

Thorsten Brinkmann

Marcus Timmermann

15

Florian Kewitsch

Pascal Rohde

16

Tjark Thedens

Daniel Lohse

17

Claudius Vollstedt

Stephan Teut

18

Jörg Krauel

Mark Teut

19

Tim Hinz

Heiko Gehrts

20

Julius Voß

Thomas Kühl

21

Tewes Wischmann

Thies Groth







Dorfboßeln in Süderhastedt 2015:

Nicht in jedem Fall ist Petrus ein Boßler !


Bei nasskalten und windigen Bedingungen fand am 07. Februar 2015 das seit dem Jahr 2007 wieder ins Leben gerufene Dorfboßeln in Süderhastedt statt.Hätte man sich seitens der Organisatoren doch wesentlich mehr Teilnehmer gewünscht, so konnten aber auch in diesem Jahr immerhin 20 Teilnehmer zum Dorfboßeln in Süderhastedt begrüßt werden. Dem einen Tag später stattfindenden Urkampf gegen Frestedt geschuldet und krankheits-, bzw. arbeitsbedingt hatten sich im Vorwege 20 aktive Boßelkräfte leider abgemeldet. Wie dem auch sei, wurden die anwesenden Boßler, wie in den Jahren zuvor, in zwei etwa gleichstarke Mannschaften aufgeteilt, wobei Jörg Krauel und Kai Möller im Vorwege als Mannschaftsführer benannt wurden. Die Mannschaftsführer hatten im Verlaufe des Feldkampfes ihre Mannschaften zu organisieren und zu betreuen. Die Aufgabe als Bahnanweiser, mit entsprechender Süderhastedt-Fahne und Dithmarschen-Fahne, nahmen in diesem Jahr Günter Haß und Jan Sellenthin war. Für saubere und griffige Boßelkugeln sorgten in diesem Jahr die beiden Hastedter Boßellegenden Nils Klink und Kai Dethlefs.Von jedem Boßler waren zwei Würfe zu absolvieren.Der eigentliche Feldkampf gestaltete sich dann, auch wenn es zu erwarten war, als sehr ausgeglichen. Im Verlaufe des 1. Durchganges waren von dem einen oder anderen Werfer noch etwas kleine oder schiefe Würfe zu sehen, aber im 2. Durchgang zeigten die Süderhastedter, was wirklich in ihnen steckt. Weite und gerade Würfe von 60Metern und mehr waren zu bestaunen. Eine kleine Führung erboßelte sich das Team um Kai Möller zum Ende des ersten Durchganges. Letztendlich waren es insbesondere die Leistungen der jungen Boßeltalente wie Jorge Möller, Mika Springer und Tjark Thedens, die den Ausschlag dafür gaben, dass die Mannschaft 2 von Kai mit 53m kiek ut gewann. In der Mannschaft 1 konnten Mathes Köhler, Malte Schmidt und Thede Klinck durchaus überzeugen. Auch wenn sich der eine oder andere in diesem Jahr, vielleicht von dem nasskalten Wetter, davon abhalten ließ auf dem Süderhastedter Feldkampfgelände zu erscheinen, wird sich das Dorfboßeln in Süderhastedt etablieren und einen festen Platz im Terminkalender einnehmen. Das Dorfboßeln 2015 in Süderhastedt wurde mit einem dreifachen Lüch Op auf den schönen Dithmarscher Heimatsport beendet. Im Anschluss wurde bei heißem Kakao und anderen Getränken über das Boßeln noch ein wenig fachgesimpelt.



Mannschaft 1:

-Jörg Krauel

-Levke Hahn

-Norman Krauel

-Mathes Köhler

-Malte Schmidt

-Thede Klink

-Inge Sellenthin-Schmidt

-Jan Sellenthin

-Thomas Hahn

Mannschaft 2:

-Kai Möller

-Neele Hahn

-Dennis Krauel

-Jorge Möller

-Mika Springer

-Frank Springe

r-Britta Hahn

-Tjark Thedens

-Kai Dethlefs






Kuden-Frestedt am 24.1.2015


Bei winterlichen Temperaturen und schneebedeckten Boden trafen sich die Untergruppen Kuden und Frestedt in der Kudener Feldmark zum alljährlichen Feldkampf. Kuden war hochmotiviert, da man im letzten Jahr den Gegner mit 1 Schott und 41 Meter besiegt hatte. Das Ziel war ein Sieg um im nächsten Jahr die Chance auf eine goldene Kugel von Frestedt zu bewahren. Die Listen standen und es konnte mit je 16 Werfer gestartet werden.Nach den Anwürfen ging Kuden in Führung und lag besser in der Bahn. Doch obwohl Frestdet einen leichten Bogen nach rechts nahm, gingen sie schnell in Führung. Bei der einzigsten Straße, die es zu überqueren galt, wurde es spannend. Kai Lappins legte für Frestedt mit einem weiten und geraden Wurf vor und die Kugel lag zwischen Straße und Knick. Die Frestedter rochen schon das Schott. Doch Kai Wiese meisterte seine Sache ebenfalls gut und Kuden währte das Schott ab. Nun war Matsche für Frestedt mit seiner Erfahrung gefragt. Zwar war der Anlauf von der Straße nicht optimal doch nur 2 Bäume - einer 3m links und einer 3m rechts vom Abwurf waren im Weg. Er überiss sein Wurf sodass die Kugel den linken Baum traf und man lag gleich auf. Es war wieder alles drin für Kuden. Doch Frestedt ließ sich nicht beirren und ging Wurf um Wurf in Front. Kurz bevor gedreht wurde, konnten sie auch das erste Schott bejubeln. Nach dem Drehen zeigte Frestedt weiterhin weite und gerade Würfe. Dieses mal konnten beide Seiten die Straße gut überqueren mit dem Unterschied das Frestedt auf einem Acker und Kuden weiterhin auf dem Grünland lag. Diese Chance nutzen die Frestedter um ein wenig Trüll auf den Acker mitzunehmen was auf dem Grünland nur selten möglich war. In der Mitte des zweiten Durchgangs holte sich Frestedt dann das zweite Schott nach vielen guten Würfen zuvor. Bis zum Schluss holten sie noch ein Kiek ut von 30m sodass der Sieg von 2 Schott und 30m fest stand.Nach den Schlussreden von Thies Groth (Frestedt) und Jörn Rudolph (Kuden) waren sich beide einig einen verdienten Sieger gefunden zu haben. Anschließend ging es zu Kai Wiese in die Werkstatt wo das gute Verhältnis beider Dörfer mit Speiß und Trank gepflegt worden ist.






Gigantenkampf Mielebund


Bei herrlichstem Boßelwetter versammelten sich die besten Feldkampfmannschaften Schleswig-Holsteins, in der Süderhastedter Feldmark, um hier die Boßelkrone in diesem Winter für sich zu entscheiden. Ca. 100 Menschen zogen an diesem Samstag Mittag über das Feld, wovon jede Mannschaft 35 Werfer stellen sollte.Pünktlich um 12 Uhr warfen Tewes und Yannis Runge an und zeigten mit super Würfen, in welche Richtung dieser Feldkampf gehen sollte. Nach den drei Abwerfern lagen wir ziemlich gleich auf, was sich Wurf für Wurf änderte. Die Mielebunder zogen immer weiter voran , nicht einmal das nasse Gebiet in der ansonsten SEHR GUTEN Feldkampfbahn konnte uns wieder heran kommen lassen.So lag das Schott die ganze Zeit in der Luft, bis Steffen von Oldenburg seinen Wurf verriss und wir mit mal wieder vorne waren. Nun war der Ehrgeiz wieder geweckt und beide Mannschaften zogen mit grossen würfen über das Gelände. Kurz vor Ende des ersten Durchgangs traf Jörg noch den Querweg und zum ende des ersten Durchgangs lagen wir dann knapp hinten.Im zweiten Durchgang zeigte sich dann die ganze Klasse der beiden Mannschaften. Viele super Würfe wurden nun gezeigt. Im Mittelfeld hatte Mielebund viele junge Boßler aufgestellt, die allesamt sehr gute Leistungen brachten. So zogen sie auch im zweiten Durchgang Stück für Stück von dannen, als bei Nummer 24 Jürgen dann nicht mehr an einen Riesenwurf von Jonas Schildt rankam und die Mielebunder ihr Schott bejubeln konnten. Somit konnten wir uns sehr lange gegen das Schott wehren.Nun wollten wir das Schott wieder holen, was bis zum Schlussquartett auch sehr gut aussah. Hier verriss Henning leider seinen Wurf und so sollte der Feldkampf am Ende mit 1 Schott und 59 m kiek ut für den Mielebund ausgehen.In den Schlussreden waren Nils und Maik sich einig, dass dieser Feldkampf wieder einmal sehr grosse Werbung für den Boßelsport war. Beide freuten sich über die grosse Mannzahl und die tollen Würfe, die an diesem Tag gezeigt wurden.Mit einem dreifachen Lüch Op verabschiedete man sich auf dem Feld, um zum Kredeln bei Uwe einzukehren. Im ganzen ein Sehr toller Boßeltag!!






Hoher Sieg trotz durchschnittlicher Leistung


Bei herrlichem Boßelwetter trafen wir im ersten Feldkampf der Wintersaison in Süderhastedt auf den Boßelverein Achtung Wesselburen. Trotz einiger Absagen waren 40 Geestboßler zum Treffpunkt erschienen und als dann feststand, dass Achtung mit 33 Boßler anreist, hieß es erstmal Mannschaft sortieren. Doch einige Boßler erklärten sich sofort bereit zu verzichten, oder aber auf einer Nummer zu werfen. Wir waren doch hochmotiviert, die Niederlage im letzten Jahr vergessen zu machen.Zum Kampf:Die zwei Abwerfer eine halbe Stunde vor dem Kampf schenkten sich nicht einen Zentimeter und so begannen mit Andre Peterson, für Achtung, und Tewes Wischmann für uns den Feldkampf bei null. Andre zeigte hier seine Klasse und ging mit gut 10m in Front, doch schon unsere nächsten Werfer mit Ralf, Thomas G. und Michael brachten uns weit in Front und wir lagen schon in Schottnähe, als ein, zwei schwächere Würfe die Gäste fast wieder gleichziehen ließ. Nun sollte etwas passieren, welches beim Feldkampf nicht so oft geschieht. Stefan Boe legte mit einem Wurf nahe an die 70 Metermarke , gut 60m Vorzug vor und gleich drei(!)Gästeboßler scheiterten mit mehr oder weniger Kapitalbleiern an dieser Weite, 2 Schott mit einem Wurf! Die Gäste lagen nun auch noch im matschigen Gelände und auch ihre Würfe waren nicht sehr weit, wir zogen davon und nur vier Nummern später war das dritte Schott eingetütet. Die Köpfe der Achtungboßler gingen nach unten und wir zogen, mit auch nur durchschnittlichen Würfen, Meter um Meter davon. Bei Nummer 28 fiel dann auch Schott Nummer vier für uns, bis zur Halbzeit kam dann noch ca. 15m Kiek ut dazu. Im Bewusstsein des sicheren Sieges zeigten wir nun auch nur noch mittelmäßige Würfe und überließen es unserem Neuzugang aus Wesselburen, Tim Hinz, gegen seinen alten Verein das fünfte Schott zu holen!Jetzt besserte sich auch die Leistung der Gäste und Schotts sollten nicht mehr fallen, allerdings sollten wir auch keines wieder hergeben, auch wenn es am Ende durch einen verunglückten Wurf von Henning, kurz hinter einem Wall, noch einmal eng werden sollte, behielt Thies doch die Nerven und sicherte mit 10m Kiek ut uns das fünfte Schott.Hauke Hinz gratulierte uns dann auch fair zum verdienten Sieg, war aber auch stolz auf seine Mannen, hier auf der Geest mit 33Mann angetreten zu sein. Nils bedankte sich für die Glückwünsche und lud die Gäste zur „Manöverkritik“ ins Vereinslokal bei Schwieger ein. Viele Gästeboßler nahmen die Einladung an man verbrachte noch ein paar gemütliche Stunden freundschaftlich miteinander.


Mannschaftsaufstellung:


  • Pascal Rohde

  • Michel Haje

  • Tewes Wischmann

  • Ralf Adler

  • Thomas Gäthje

  • Michael Knorr

  • Thilo Kewitsch

  • Tim Kirstein

  • Norman Krauel

  • Luca Hahn

  • Stefan Boe

  • Florian Kewitsch

  • Thomas Kühl

  • Tim Hinz

  • Claudius Vollstedt ?

  • Mike Claußen

  • Sven-Martin Dittmann

  • Timo Wiese/Rüdiger Joosten

  • Christopher Schuldt

  • Leon Rieken

  • Dennis Krauel

  • Heiko Gehrts

  • Jan Sachau/Jörn Rudolph

  • Nils Rohde

  • Jan Sellenthin/Kai Wiese

  • Marc Teut

  • Julius Voss

  • Daniel Lohse/Kai Dethlefs

  • Jörg Krauel

  • Kai Möller

  • Michel Wiese

  • Henning Beeck

  • Thies Groth







Preisboßeln


Bei Starken Wind und Teilweise durchkommenden Regen fanden sich 28 Boßler auf dem Sportplatz ein um hier den Punktepokal für sich zu gewinnen. Wie die Woche zuvor beim Amtskampf hatte Petrus wieder kein Erbarmen mit uns und so musste jeder Boßler mit starken teils Seiten-teils Gegenwind kämpfen, was den meisten auch sehr gut gelingen sollte. An diesem Tag sollte sich Jürgen Schwieger mit 58,5 Punkten durchsetzen, um diesen Pokal erstmals in den Händen halten zu können. Auch Thies konnte nichts ausrichten und wurde zweiter mit 55,5 Punkten. Dritter wurde hier Marc Teut mit starken 51 Punkten. Bei der Siegerehrung waren sich alle einig, dass Jürgen verdient gewonnen hatte. Hier erwähnte Jürgen erst, dass er sich sogar noch einen Durchgang aufgespart hatte, falls Thies ihn doch bekommen hätte. Nachdem Jeder seinen Preis erhalten hat, wurde sich mit einem dreifachen Lüch op auf den Sieger Jürgen Schwieger verabschiedet, um sich dann nächste Woche gegen Wesselburen zu messen.








Kirchspiel Burg wehrt sich vergebens


Bereits zum vierten Mal fand der Vergleich der beiden alten Kirchspiele Burg, bestehend aus Burg, Quickborn, Brickeln, Buchholz, Kuden gegen Süderhastedt, bestehend aus Süderhastedt, Frestedt. Eggstedt, Großenrade, Hochdonn, statt.1990 aus einer Idee neue Mitglieder zu finden und einmal etwas Besonderes zumachen, zog man damals von Kuden über Quickborn nach Süderhastedt, eine Strecke von ca. 7,5km über Stock und Stein und über den Bahndamm, als besondere Herausforderung jeden Boßlers, der davor steht. Diesmal ging es wieder von Süderhastedt nach Kuden.36 Boßler auf jeder Seite, inklusive 4 politische Vertreter auf jeder Seite, stellten sich diesmal dieser Herausforderung. Jochen Wiese für Burg und Uwe Schwieger für Süderhastedt eröffneten den Feldkampf und die Burger bauten durch Klaus Rühmann, Henning Beeck und Eggert Braasch ihren Vorsprung gegenüber Walter Krotzek, Hauke Zimmermann und Jens Rohde auf über 60m aus. Bereits nach Nummer 2 holten die Burger ein Schott, doch die Führung hielt nicht lange. Süderhastedt hatte starke Boßler vorne aufgestellt und bereits nach Nummer 10 musste das Schott wieder eingesetzt werden. Doch die Burger hielten in diesem ersten Durchgang, auch durch einige schwächere Würfe der Süderhastedter, sehr gut mit und am Ende des ersten Durchganges lag man nur mit 3m hinten.Doch die Süderhastedter hatten sich jetzt warm geworfen und zogen Wurf um Wurf weiter in Front und holten ihrerseits schnell 2 Schott, der Kampf nahm nun seinen erwarteten Lauf.Auf Seiten der Burger kamen auch einige Boßler zum Einsatz, die zum ersten Mal eine Boßelkugel in der Hand hatten und diese hatten hiermit doch so ihre Schwierigkeiten, vor allem mit der Richtung. Zwischendurch hatte nun Regen eingesetzt und das machte die Sache auch nicht gerade angenehmer und leichter für die Boßler. Zur Hälfte in Quickborn wartete nun die Feuerwehr Brickeln/Quickborn mit einer Verpflegungsstation. Die heißen Würstchen, Glühwein und Kaffee wurden von den Boßlern dankend angenommen, der Vorsprung der Süderhastedter Boßler betrug jetzt bereits 4 Schott.Nach kurzer Pause ging es weiter Richtung Kuden, doch der Wettergott meinte es heute nicht gut mit den Boßlern der Geest. Strömender Regen und heftige Windböen machten den Boßler jetzt richtig zu schaffen, viele Boßler zogen jetzt nicht einmal mehr die Jacken aus, um nicht vollends nass zu werden. Der Bahndamm rückte in Sichtweise und die Burger brauchten wie vor fünf Jahren drei Würfe um diesen zu bezwingen, die Hastedter hingegen bezwangen das Hindernis gleich mit dem ersten Wurf, zwei Schott für Hastedt!Doch die Hastedter lagen auch weit aus der Bahn und die Burger warfen nun ihrerseits ein kleinen Vorsprung heraus, man hatte sich inzwischen auf ein Ende nach dem vierten Durchgang, auf Grund des immer stärker werdenden Regens, geeinigt. Hastedt musste nach den Schlusswürfen von Thies Groth und Michael Knorr noch ein Schott wieder einsetzen und somit stand das Ergebnis mit 5 Schott und 31m Kiek ut für das alte Kirchspiel Süderhastedt fest, der Seriensieger wurde seiner Favoritenrolle gerecht, doch die Burger Seite, mit ihren vielen Neulingen, war nicht unzufrieden mit dem Ergebnis.Die Kudener hatten in der Zwischenzeit zwei Viehkarren für den Transport der Boßler nach Kuden organisiert und so kam die nasse Schar an Boßler doch relativ schnell zur alten Schule nach Kuden. Hier hieß es erstmal, so gut es ging, trockenlegen, bevor der Amtsvorsteher Dieter Gäthje und der Bürgermeister aus Frestedt, Hauke Zimmermann, den doch noch zahlreich anwesenden Boßlern und Schlachtenbummlern, ihren Respekt für die erbrachte Leistung, trotz der widrigen Witterung, aussprachen. Obmann Burg, Henning Beeck, gratulierte dann dem Obmann Süderhastedt, Thies Groth, zum Sieg und überreichte den Siegerlohn in Form von fünf Flaschen Schnaps! Thies bedankte sich und mit einem dreifachen Lüch op beider Seiten ging es dann zum gemütlichen Teil über, die Boßler ließen sich die Erbsensuppe schmecken und viele Boßler verbrachten noch ein paar gesellige Stunden in der alten Schule. Der große Gewinner heute stand damit auch wieder fest: Der Boßelsport und die Vereinigten Geestdörfer!





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Ergebnisse aus dem Jahr 2022:

Preisboßeln Thieß gewinnt mit 84 Punkten Feldkampf Wesselburen Sieg mit 2 Schott und 64m Feldkampf Mielebund Niederlage mit 4 Schott 8m Feldkampf Köge Sieg mit 3 Schott 25m Dorfboßeln Süderhastedt 36

 
 
 
Boßeljahr 2020

Das Jahr 2020 war stark von der Corona-Pandemie geprägt. Die Feldkämpfe konnten noch durchgeführt werden, der Rest der Saison musste ausser der Straßenmeisterschaft leider abgesagt werden, Hiervon war

 
 
 

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