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Amtskampf 2025

Aktualisiert: 8. Jan.

Nach 10 Jahren sollte einmal wieder der 1990 ins Leben gerufene Amtskampf

der alten Kirchspiele Burg mit den Gemeinden Brickeln, Buchholz, Burg, Kuden

und Quickborn gegen das alte Kirchspiel Süderhastedt mit den Gemeinden

Frestedt, Eggstedt, Großenrade, Hochdonn und Süderhastedt stattfinden.

Und getreu dem Motto aus unserem Vereinslied „100 Mann un ik bün dorbi“

startete der Amtskampf mit unglaublichen 39 Werfern und erstmals

Werferinnen auf jeder Seite, zahlreichen Schlachtenbummlern und Vertreter

der Politik in Kuden am Frestedter Berg mit dem Ziel nach 3 Durchgängen in der

Nähe des Kudener Weges in Frestedt zu enden.

Der Herausforderer, das Kirchspiel Burg, sollte den Kampf beginnen.

Amtsvorsteher Henning Beeck brachte seine Mannen mit einem guten Wurf

gegen den stellv. Bürgermeister aus Frestedt, Pascal Rohde, gut 10m in Front

und auch die folgenden politischen Vertreter des Kirchspiels Burg (Finn Wiese,

Tobias Heuer, Kai Hamann) waren ihren Amtskollegen (Stefan Kiehl, Ralf Kühl,

Patrik Bucholski) überlegen und warfen einen guten Vorsprung heraus.

Damit hatte das Kirchspiel Süderhastedt aber wohl gerechnet und hatten gleich

zu Beginn die besten auf ihrer Seite an den Beginn der Mannschaftsaufstellung

gestellt und begünstigt durch einen Bleier eines Burger Werfers zogen sie dann

auch gleich weit in Front.

Die Obleute für Burg (Thies Lucht, Finn Wiese) und Süderhastedt (Thomas

Hahn, Marc Teut, Leon Riecken) hatten sich im Vorwege darauf geeinigt, die

erstmals mitwerfenden 5 Frauen auf die Nummern 10-14 zu setzen und hier

zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Süderhastedter Frauen. Nach den

Abwerfern und Frauen bejubelte das Kirchspiel Süderhastedt gleich 3 Schott,

allesamt Frauen.

Das Kirchspiel Burg zeigte sich allerdings nicht beeindruckt davon und schon

kurze Zeit später mussten die Hastedter ein Schott wiedereinsetzen. Auf beiden

Seiten gab es, auch gerade von den vielen jungen Boßlern, trotz des schweren,

schneebedeckten Geländes gute, bis sehr gute Würfe zu sehen und die Führung

wechselte des Öfteren. Zum Ende des ersten Durchganges konnten die

Hastedter dann wieder ein Schott für sich verbuchen. Immer mal wieder blieb

die eine oder andere Mannschaft an einem Baum oder an höheren Büschen


hängen und gute Führungen wurden durch einen schlechten Wurf wieder

verloren, so ähnlich verliefen dann auch die nächsten beiden Durchgänge.

Im Laufe des gesamten Kampfes sollte das Kirchspiel Süderhastedt acht

Schott’s gewinnen, allerding bis zum Ende des Kampfes auch wieder fünf davon

wiedereinsetzen müssen, drei davon alleine bei den letzten dreizehn Werfern.

Das zeigt das an diesem Tage auch durchaus ein noch engeres Endergebnis als

die 3 Schott und 26m Kiek ut hätte stehen können, aber so war es am Ende

doch wieder ein Sieg für das Kirchspiel Süderhastedt und damit der fünfte im

fünften Vergleich. Alle Anwesenden hatten einen spannenden Wettkampf

gesehen, in dem auch der Bahndamm dieses mal wieder kein großes Hindernis

war, er wurde durch Top Würfe von Oliver Glindmeyer und Leon Riecken locker

überworfen.

Nach kurzer Ansprache auf dem Feld zogen dann alle zum Vereinslokal nach

Frestedt, wo eine deftige Erbsensuppe, gesponsert durch die 10 Gemeinden,

auf die Boßler, Boßlerinnen und Schlachtenbummler wartete.

Tolle Reden der politischen Vertreter, Amtsvorsteher Henning Beeck und dem

stellv. Bürgermeister Süderhastedt Jan Adler, mit der gleichzeitigen Übergabe

des Siegerlohnes in Form von 5 Flaschen Diesel, die Jan gleich verdoppelte und

der Obleute Thies Lucht und Marc Teut, die den Kampf nochmal in schönen

Worten wiedergaben. Eine humorvolle, emotionale Rede unseres

Gründungsvorsitzenden Hermann Sievers rundete das Ganze noch ab.

Nun ging es ans Essen und feiern und das können die Boßler und Boßlerinnen

und Schlachtenbummler auch Bestens. Bis tief in die Nacht soll es gegangen

sein und am Ende standen ganze 20 neue Eintritte in unseren Verein, ein tolles

Ergebnis dieses schönen Boßeltages.



Lüch op


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