Amtskampf 2025
- thorematz
- 13. Mai 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Jan.
Nach 10 Jahren sollte einmal wieder der 1990 ins Leben gerufene Amtskampf
der alten Kirchspiele Burg mit den Gemeinden Brickeln, Buchholz, Burg, Kuden
und Quickborn gegen das alte Kirchspiel Süderhastedt mit den Gemeinden
Frestedt, Eggstedt, Großenrade, Hochdonn und Süderhastedt stattfinden.
Und getreu dem Motto aus unserem Vereinslied „100 Mann un ik bün dorbi“
startete der Amtskampf mit unglaublichen 39 Werfern und erstmals
Werferinnen auf jeder Seite, zahlreichen Schlachtenbummlern und Vertreter
der Politik in Kuden am Frestedter Berg mit dem Ziel nach 3 Durchgängen in der
Nähe des Kudener Weges in Frestedt zu enden.
Der Herausforderer, das Kirchspiel Burg, sollte den Kampf beginnen.
Amtsvorsteher Henning Beeck brachte seine Mannen mit einem guten Wurf
gegen den stellv. Bürgermeister aus Frestedt, Pascal Rohde, gut 10m in Front
und auch die folgenden politischen Vertreter des Kirchspiels Burg (Finn Wiese,
Tobias Heuer, Kai Hamann) waren ihren Amtskollegen (Stefan Kiehl, Ralf Kühl,
Patrik Bucholski) überlegen und warfen einen guten Vorsprung heraus.
Damit hatte das Kirchspiel Süderhastedt aber wohl gerechnet und hatten gleich
zu Beginn die besten auf ihrer Seite an den Beginn der Mannschaftsaufstellung
gestellt und begünstigt durch einen Bleier eines Burger Werfers zogen sie dann
auch gleich weit in Front.
Die Obleute für Burg (Thies Lucht, Finn Wiese) und Süderhastedt (Thomas
Hahn, Marc Teut, Leon Riecken) hatten sich im Vorwege darauf geeinigt, die
erstmals mitwerfenden 5 Frauen auf die Nummern 10-14 zu setzen und hier
zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Süderhastedter Frauen. Nach den
Abwerfern und Frauen bejubelte das Kirchspiel Süderhastedt gleich 3 Schott,
allesamt Frauen.
Das Kirchspiel Burg zeigte sich allerdings nicht beeindruckt davon und schon
kurze Zeit später mussten die Hastedter ein Schott wiedereinsetzen. Auf beiden
Seiten gab es, auch gerade von den vielen jungen Boßlern, trotz des schweren,
schneebedeckten Geländes gute, bis sehr gute Würfe zu sehen und die Führung
wechselte des Öfteren. Zum Ende des ersten Durchganges konnten die
Hastedter dann wieder ein Schott für sich verbuchen. Immer mal wieder blieb
die eine oder andere Mannschaft an einem Baum oder an höheren Büschen
hängen und gute Führungen wurden durch einen schlechten Wurf wieder
verloren, so ähnlich verliefen dann auch die nächsten beiden Durchgänge.
Im Laufe des gesamten Kampfes sollte das Kirchspiel Süderhastedt acht
Schott’s gewinnen, allerding bis zum Ende des Kampfes auch wieder fünf davon
wiedereinsetzen müssen, drei davon alleine bei den letzten dreizehn Werfern.
Das zeigt das an diesem Tage auch durchaus ein noch engeres Endergebnis als
die 3 Schott und 26m Kiek ut hätte stehen können, aber so war es am Ende
doch wieder ein Sieg für das Kirchspiel Süderhastedt und damit der fünfte im
fünften Vergleich. Alle Anwesenden hatten einen spannenden Wettkampf
gesehen, in dem auch der Bahndamm dieses mal wieder kein großes Hindernis
war, er wurde durch Top Würfe von Oliver Glindmeyer und Leon Riecken locker
überworfen.
Nach kurzer Ansprache auf dem Feld zogen dann alle zum Vereinslokal nach
Frestedt, wo eine deftige Erbsensuppe, gesponsert durch die 10 Gemeinden,
auf die Boßler, Boßlerinnen und Schlachtenbummler wartete.
Tolle Reden der politischen Vertreter, Amtsvorsteher Henning Beeck und dem
stellv. Bürgermeister Süderhastedt Jan Adler, mit der gleichzeitigen Übergabe
des Siegerlohnes in Form von 5 Flaschen Diesel, die Jan gleich verdoppelte und
der Obleute Thies Lucht und Marc Teut, die den Kampf nochmal in schönen
Worten wiedergaben. Eine humorvolle, emotionale Rede unseres
Gründungsvorsitzenden Hermann Sievers rundete das Ganze noch ab.
Nun ging es ans Essen und feiern und das können die Boßler und Boßlerinnen
und Schlachtenbummler auch Bestens. Bis tief in die Nacht soll es gegangen
sein und am Ende standen ganze 20 neue Eintritte in unseren Verein, ein tolles
Ergebnis dieses schönen Boßeltages.
Lüch op




Kommentare